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| Langensandbrücke |
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Luzern, LU, Schweiz
Frühling 2008 - Sommer 2010 |
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Allgemeines
Die in den Jahren 2008 bis 2010 neu erstellte, 14 Meter breite (Fahrbahnbreite) und 80 Meter lange Langensandbrücke überquert das Gleisfeld der Bahnhofeinfahrt Luzern und verbindet das Zentrum der Stadt Luzern mit dem Quartier Triebschen. Das besondere Merkmal der neuen Brücke ist, dass die Verkehrswege deutlich voneinander getrennt sind. Die Geh- und Radwege sind aussen an der Brücke angebracht, abgetrennt von der 4-spurigen Fahrbahn durch eine Leitmauer. Fussgänger und Velofahrer sind so dem täglichen Verkehr von ca. 20'000 Fahrzeugen nicht direkt ausgesetzt.
Bauverfahren
Die Hauptarbeiten wurden Ende 2009 abgeschlossen. Von der Sparte Gussasphalt wurde eine MA-Schutz- und Binderschicht von 80mm (MA 16 PmB + Tri spez.) erstellt. In diesem Jahr wurden 5mm der MA-Binderschicht abgefräst und mit einer 40mm dicken, speziellen MA-Deckschicht überzogen. Der Gussasphalt besteht aus einer Spezialmischung, mit eingemischtem Aufhellungsgestein (Rousil/Flintgestein). Nachträglich wurde die Oberfläche der Fahrbahn mechanisch behandelt, damit die helle Gesteinskörnung freigelegt werden konnte. Die Oberfläche der Geh- und Radwege wurden mit einer hellen Gesteinskörnung (Rousil 1-3mm) abgestreut und eingearbeitet.
Besonderheiten
Wegen den guten Erfahrungen mit künstlichen Aufhellungsgesteinen (Rousil) in verschiedenen Autobahntunnels, entschied sich die Bauherrschaft bei der Langensandbrücke für eine aufgehellte Deckschicht. Es ist bekannt, dass es durch das Verwenden von künstlichen Aufhellungsgesteinen zu einer 8-10 Grad geringeren Erwärmung der Strassenoberfläche kommt. Dadurch wird die Spurrinnenbildung wesentlich verzögert, wenn nicht sogar vermieden.
Die öffentliche Hand ist daran interessiert, die Umgebung der Wohnlage attraktiv zu halten. Die Sicherheit sowie die Lärmemissionen haben einen wesentlichen Einfluss darauf. Dabei kommen sowohl künnstliche als auch natürliche Gesteine zur Anwendung. Dazu steht der Aspekt der erhöhten Verkehrssicherheit auf Grund der verbesserten Nachtsicht im Vordergrund. Künstliche Aufhellungsgesteine erhöhen aber auch wegen der Härte und Kantenschärfe der Gesteinskörner deutlich die Langzeitgriffigkeit. Mit dem Einbau wurde gezeigt, dass dem Einsatzbereich von MA-Nutzbelägen fast keine Grenzen gesetzt sind. Sie sind ästhetisch und gestalterisch vielerorts einsetzbar. Trotz grossem Zeitdruck in der Bauindustrie konnten die wesentlichen Werte wie Qualität und Pflege zum Detail eingehalten werden. |
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Bauherr
Stadt Luzern und SBB |
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Projektierung/Ingenieur
ARGE TU Gebr. Brun AG /
Zwahlen & Mayr |
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Bauleitung
Plüss Meyer Partner, Luzern |
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Technische Daten
80mm MA-Schutz- und Binderschicht
(MA 16 PmB + Tri spez.)
40mm MA-Deckschicht
Aufhellungsgestein (Rousil/Flintgestein) |
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| Maschineller Gussasphalt - Einbau |
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| Gussasphalt - Nachteinbau |
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Walo Bertschinger AG
Gussasphalt
Neuhaltenring 8
6030 Ebikon
Tel. +41 41 444 14 61
Fax +41 41 444 14 40
gussasphalt@walo.ch
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